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Westerheim
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St. Stephanus-Kirche

Westerheimer Wahrzeichen: St. Stephanus-Kirche
Die Gemeinde Westerheim war und ist tief verbunden mit ihren Kirchen. Nicht zuletzt der Glaube und die daraus geschöpfte Kraft haben Westerheim schon so manche schwere Zeit überwinden lassen.
Die St. Stephanus-Kirche wurde 1787/1788 im Zopfstil erbaut.
Die Kirche ist einschiffig mit einem stattlichen Korbbogengewölbe, das auf Pilastern ruht. Der Chor ist mit dem gleichen Gewölbe versehen und etwas eingezogen. Das Schiff hat in den Langwänden von Pilastern eingefasste Portale. Der Grundton der Inneneinrichtung ist goldweiß.
Der Hochaltar mit Doppelsäulenstellung ist zweigeschossig. In der Mitte Holzskulpturen, die Krönung Mariens darstellend, umgeben Petrus und Paulus. Das Deckengemälde im Chor stellt die Himmelfahrt Mariens dar, und die Gemälde im Schiff zeigen Marie, die Königin der Engel und die vier Evangelisten.
Seit 1989 besteht der Förderverein St. Stephanus, dessen Ziel es ist, die Erhaltung und Renovierung der St. Stephanus-Kirche zu fördern. Im Jahr 1975 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zur St. Stephanus-Kirche die Christkönigkirche und das Pfarrhaus errichtet. Die Christkönigkirche wurde am 14. Dezember 1975 als Pfarrkirche geweiht, die St. Stephanus-Kirche steht seitdem leer.
In den letzten Jahren wurden bereits folgende konstruktive Sicherungsmaßnahmen an mehreren Bauteilen realisiert:

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Verstärkung der Stützmauer im Westen (1994)
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Sanierung Dachstuhlsanierung und Deckengebälk (1998)
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Sanierung einzelner Pilaster an der Südwand (ab 2002)
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Unterfangung der Außenwände und Trockenlegung der Funda-mente durch eine Drainage (ab 2002)
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teilweise Erneuerung der Raum-schale (einzelne Pilaster)
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Sicherung der Empore (2003)
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Beginn der Außenanlagen
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Wiederherstellung
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Sanierung des Turms (ab 2006)
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Innensanierung
Um die St. Stephanus-Kirche neben der Pfarrkirche Christkönig wieder mit Leben zu füllen, damit in Zukunft die St. Stephanus-Kirche wieder genutzt werden kann unter anderem auch für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen oder auch besondere Festauftakt-Veranstaltungen, geht die Sanierung mit der Innenrenovierung weiter.
Der erste Bauabschnitt beinhaltete den Einbau des Fußbodens mit Unterbau, den Ausbau unter der Empore, die Treppen zur Empore und die Sanierung der Fenster und Türen.
Die Hürde des ersten Bauabschnitts ist genommen, die nächste steht schon in Sichtweite. Es geht um die Substanzerhaltung der Raumschale und die Deckenkonstruktion. Restauriert werden aber auch die 28 Heiligfiguren.



