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Gemeindeverwaltung
Westerheim

Kirchenplatz 16
D-72589 Westerheim
Telefon: 0 73 33.96 66-12
Telefax: 0 73 33.96 66 -20

info@westerheim.de

 


 Prospektanforderung


Auskunft:

Höhlenverein Westerheim e.V.

Alexander Kneer

Waldstraße 14/1

72589 Westerheim

 

Telefon: 0 73 33.92 36 15

Telefon: 0 73 33.78 45

 

www.schertelshoehle.de

info@schertelshoehle.de


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Rad- und Wanderbusse im Alb-Donau-Kreis

 

 

Smaily-Bus

der Stadt Laichingen und der Gemeinden Heroldstatt, Merklingen und Westerheim


www.tourismus.alb-donau-kreis.de

 

www.schwaebischealb.de

 

www.geopark-alb.de

 

 

Schertelshöhle Westerheim

 

Schertelshöhle Schieferturm Bildquelle: Höhlenverein Westerheim e.V.212m lang

Eine der schönsten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb

 

  

 

 

Öffnungszeiten:

Rasthaus:

sonntags: ganzjährig

werktags:  15.Mai bis 1.Oktober.

Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag und an Neujahr bleibt das Rasthaus geschlossen.

 

Höhle:

sonntags: Palmsonntag bis 15.November

werktags: 15.Mai bis 1.Oktober

 

 

  

Schertelshöhle Rasthaus, Bildquelle: Höhlenverein Westerheim e.V.Das Rasthaus bietet Platz für 100 Personen. Erhältlich sind Getränke, Handvesper und verschiedene Süßigkeiten.

 

Parkmöglichkeiten für Omnibusse und PKW sind genügend vorhanden.

 

 

 

Beschreibung zusammengefasst vom "Alten" Heimatbuch und Schertelshöhlen-Prospekt

 

Die Schertelshöhle

Schertelshöhle Abstieg, Bildquelle: Höhlenverein Westerheim e.V.Ist eine der schönsten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb von über 300 "Höhlen und Karsterscheinungen" im Alb-Donau-Kreis.

Die Schertelshöhle liegt dreieinhalb Kilometer außerhalb von Westerheim auf der Schwäbischen Alb in einem herrlichen Wald- und Wandergebiet. Hinweisschilder führen Sie von Westerheim direkt zur Höhle. Die insgesamt 212m lange Tropfsteinhöhle mit ihren zwei Gängen zeigt märchenhaft prächtige Tropfsteine und Sinterbildungen.

Beim Höhleneingang führt das "Kuhloch" 24 Meter tief hinab. Durch diesen Schacht musste man sich einst abseilen, um in die Höhle zu kommen. Inzwischen ist der Zugang bequemer.

Die Höhle wurde erstmals im Jahre 1820 "befahren" durch den 24 m tiefen Entdeckungstrichter und im Jahre 1830/31 durch einen künstlichen Eingangstollen für die Allgemeinheit zugänglich gemacht.

 

Im Herbst fliegen die Fledermäuse zum Winterschlaf durch den Trichter ein, weshalb die Höhle im Winter auch geschlossen ist.

 

Um die Jahre nach 1900 nahm sich Oberlehrer Segmiller von Westerheim um die Höhle an. Es fand auch ein Höhlenfest statt. Als dann 1952 der Albverein gegründet worden war, war 1953 ein Albvereinstreffen an der Schertshöhle. Die Höhle wurde vorher instandgesetzt. Die Treppen wurden betoniert und die Höhle elektrisch beleuchtet (Im Jahr 1987 zur Sicherheit mit einer 42-Volt- Niederspannungs-Anlage). Die Höhle ist nach wie vor noch in einem sehr guten Ausbauzustand, sehr gut beleuchtet und bequem zu begehen. In früheren Zeiten wurde die Höhle von der Lammbrauerei Wiesensteig zum Aufbewahren von Lagerbier benützt.

 

Im Jahre 1959 wurde am Bau des heutigen Rasthauses begonnen. Es wurde 1960 feierlich bezogen. Das Rasthaus wird noch heute vom Höhlenverein Westerheim betreut und bietet Platz für 100 Personen. Im Rasthaus sind Getränke, Handvesper und verschiedene Süßigkeiten erhältlich.

 

Die Schertelshöhle ist eines der vielen Ausflugsziele der Schwäbischen Alb und ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Eine Höhlenführung dauert ca. 25 Minuten und ist sehenswert für Jung und Alt. Die Temperatur beträgt ca. 9°C. Die Höhle ist von Mai bis Oktober täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

Biegt man am Ortsausgang Westerheim Richtung Wiesensteig links in einen gut beschilderten Teerweg ein, so kommt man auf einen unweit der Höhle gelegenen Wanderparkplatz, von dem aus die Schertelshöhle bequem nach einem 200 m langen Spaziergang zu erreichen ist. Parkmöglichkeiten sind für Omnibusse und PKW genügend vorhanden.

 

Schertelshöhle Kuhloch, Bildquelle: Höhlenverein Westerheim e.V.Die überlieferte Sage der Schertelshöhle besagt, dass sie einst von dem jagenden Freiherrn von Schertel entdeckt worden sei, von dem sie auch den Namen hat. Der Hund des Freiherrn von Schertel jagte einst einen Hasen und kam nicht zurück. Sein Herr vermisste ihn und fand den guten Stöberer im Kuhloch. In dieses Loch warfen die Bauern die verendeten Stücke Vieh. Ein Räuber, der "Schwarze Vere", soll in alten Zeiten da drinnen lange unentdeckt gehaust haben. Das Loch war und ist nichts anderes als eine Erdfall-Doline. Aber es war berüchtigt. Doch der Jäger ging nach Westerheim und holte dort furchtlose Burschen und ging zum Kuhloch zurück. Dort ließen Sie sich hinunter und halfen dem Tier und seiner toten Beute zum Tageslichte zurück. Die Männer hoben ihre Fackeln in die Finsternis und entdeckten, dass es nach zwei Seiten hin noch weiter in diesen Berg hineingehe und dass an den Wänden herrliche Tropfsteinfiguren standen. Da staunten die Männer und erzählten das daheim.

 

 

Bilder: Höhlenverein Westerheim e.V. (Copyright Bernd Rauschmaier)

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