Die Gemeinde Westerheim erhält einen Zuschuss in Höhe von 27.956,30 Euro für die Modernisierung des Römersträßles

Minister Hauck mit MdL Manuel Hagel und Bürgermeister Hartmut Walz freuen sich über 27.956,30 Euro für die Feldwegmodernisierung Römersträßle
Foto: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Wie Minister Hauck in seiner Pressemitteilung vom 18. Juli 2018 mitteilte, weisen die Gemeinden bereits seit Jahren auf den vielfach maroden Zustand der ländlichen Wege hin.
Teilweise mag das daran liegen, dass die notwendigen Unterhaltungsarbeiten nicht getätigt werden. Oftmals genügen die vorhandenen Wege jedoch einfach nicht mehr den Ansprüchen, welche die Landwirtschaft an die ländlichen Wege stellt, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (18. Juli) in Stuttgart anlässlich der zweiten Übergabetranche von Bewilligungsbescheiden aus dem neuen Förderprogramm des Ministeriums zur nachhaltigen Modernisierung des Ländlichen Wegenetzes.

Die Landesregierung hat diesen Hilferuf vernommen und im Koalitionsvertrag die Förderung der Modernisierung Ländlicher Wege verankert. Daraufhin wurden bisher 5 Mio. Euro in den Doppelhaushalt 2018/2019 eingestellt. Weitere 5 Mio. Euro sollen im folgenden Doppelhaushalt 2020/2021 bereitgestellt werden. Die Mittel sollen in den Jahren 2018 bis 2021 zu gleichen Teilen zur Verfügung stehen. Das ländliche Wegenetz sei nicht nur ein wichtiger Faktor zur Unterstützung der Landwirtschaft, sondern durch seine multifunktionale Eigenschaft auch für Rad- und Wandertouren sowie für Spaziergänge in der Gemeinde für alle Einwohnerinnen und Einwohner bestens geeignet. "Die Unterstützung der Gemeinden erfolgt über ein Förderprogramm, das lediglich mit so viel Bürokratie wie unbedingt erforderlich durchgeführt wird, um alle rechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen", so der Minister.
Die unteren Flurneuordnungsbehörden bei den Landratsämtern stehen bei Bedarf den Gemeinden als Spezialisten für den ländlichen Wegebau beratend zur Seite. Sie leiten die Anträge an das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung als Bewilligungsstelle weiter.
"Da so kurz nach der Einführung der Fördervorschrift bereits erneut neun bewilligungsreife Anträge der Gemeinden vorliegen, gehe ich davon aus, dass eine große Anzahl von Anträgen eingereicht wird. Ich bin sicher, dass die Kommunen durch dieses Programm bei der Sanierung Ihrer wichtigsten landwirtschaftlichen Wege entscheidend unterstützt werden," sagte der Minister.
 
Hintergrundinformationen:
Neun Kommunen wurden mit insgesamt 243 167,70 Euro gefördert. Welche Kommune welche Fördersumme erhielt, wird im Folgenden aufgelistet:

Schechingen  :           39.304,31 Euro
Wallhausen:                37.600,00 Euro
Bühlertann:                 23.230,00 Euro
Hüfingen:                    26.760,00 Euro
Aach:                          11.714,29 Euro
Wilhelmsdorf  :           14.622,00 Euro
Aitrach:                       26.158,80 Euro
Westerheim:               27.956,30 Euro
Kornwestheim:           35.822,00 Euro
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung des Ländlichen Wegenetzes finden Sie im Internet unter https://www.lgl-bw.de/lgl-internet/opencms/de/06_Flurneuordnung/Vorschriften/index.html unter der Überschrift "Förderung". Umfassende Informationen zu den Themen Vermessung und Landentwicklung finden sich auf den Seiten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) unter www.lgl-bw.de.
Weitere Informationen zu den Themen Ländlicher Raum, Landentwicklung und Landwirtschaft sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de zu finden.
Die Gemeinde Westerheim wird nun die Bauarbeiten für rund 450 lfm Römerstraße mit einer Breite von 3,15 m und der Erweiterung des Bankettes auf beiden Seiten auf 0,75 m je Seite beschränkt ausschreiben. Fertigstellungsfrist 30.06.2019. Die Kostenberechnung beläuft sich auf 183.000,00 Euro brutto.

Minister Hauck. begrüßt mit den Landtagsabgeordneten die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen
Foto: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz