Gewerbeschau am 09. und 10. Mai 2026
Am Muttertagswochenende, 09. und 10. Mai 2026, fand bei bestem Frühlingswetter die diesjährige Gewerbeschau in Westerheim statt. Zwei Tage lang präsentierte sich Westerheim als lebendige, innovative und leistungsstarke Gemeinde mit einer beeindruckenden Vielfalt an Gewerbe, Handwerk, Dienstleistungen, Vereinen und ehrenamtlichem Engagement.
Über 20 Westerheimer Betriebe öffneten ihre Türen und präsentierten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ihre Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen. Die Gewerbeschau bot dabei nicht nur interessante Einblicke in die heimische Wirtschaft, sondern auch viele Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und zum Kennenlernen der vielfältigen Angebote vor Ort.
Auch die örtlichen Vereine beteiligten sich mit großem Engagement am Gelingen der Veranstaltung und übernahmen an vielen Stationen die Bewirtung der Gäste. Im Backhaus wurden frisches Brot, Kimmiplatz und Zuckerplatz gebacken und angeboten, was bei den Besucherinnen und Besuchern hervorragend ankam. Parallel dazu fand in der Alb-Halle ein Flohmarkt statt, der ebenfalls viele Interessierte anzog.
Der Samstag, 09. Mai 2026, stand ganz unter dem Motto „Tag der Ausbildung“. Die offizielle Eröffnung der Gewerbeschau fand bei der Firma Baumann Haustechnik GmbH statt. Bürgermeister Hartmut Walz begrüßte hierzu zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Öffentlichkeit. Besonders willkommen geheißen wurden Herr Amtsleiter Matthias Wittlinger vom Landratsamt Alb-Donau-Kreis als Vertreter von Landrat Heiner Scheffold, Frau Juliane von Nathusius als Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde, Vertreterinnen und Vertreter der IHK Ulm, zahlreiche Gewerbetreibende, Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter sowie viele Bürgerinnen und Bürger.
In seiner Eröffnungsrede hob Bürgermeister Walz die Bedeutung der heimischen Betriebe für Westerheim hervor. Die Gewerbeschau sei weit mehr als eine reine Leistungsschau – sie sei ein Spiegelbild der starken Gemeinschaft, der Innovationskraft und der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde. Besonders betonte er die große Bedeutung der Ausbildung junger Menschen und das langjährige Engagement der Westerheimer Betriebe in diesem Bereich.
Im Anschluss richtete auch Herr Matthias Wittlinger vom Landratsamt Alb-Donau-Kreis einige Grußworte an die Anwesenden. Er stellte zunächst seine Aufgabenbereiche im Rahmen der Kreisentwicklung vor und betonte, dass Westerheim viele zentrale Zukunftsthemen des Alb-Donau-Kreises beispielhaft vereine. Dazu gehörten unter anderem der ländliche Raum als Teil des Biosphärengebiets, Tourismus, Breitbandausbau und Mobilfunk, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie insbesondere die Wirtschaftsförderung.
Herr Wittlinger machte deutlich, dass Westerheim weit mehr sei als ein „typisches Dorf auf der Alb“. Die Gemeinde zeichne sich durch viele Besonderheiten und große Potenziale aus. Besonders hob er die starke Verbundenheit der Unternehmen mit ihrer Heimat hervor. Handwerk, IT, Gesundheitsbranche sowie Tourismus und Gastronomie seien Ausdruck einer modernen „Alb-Identität“, die Tradition und Innovation auf besondere Weise verbinde.
Außerdem betonte er, dass die Vielzahl an Branchen jungen Menschen hervorragende Perspektiven biete. Man müsse nicht in die großen Städte ziehen, um berufliche Chancen zu haben – diese gebe es ebenso in Westerheim und im ländlichen Raum. In diesem Zusammenhang erinnerte Herr Wittlinger auch an den Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann vor zwei Jahren im Alb-Donau-Kreis, bei dem dieser den Landkreis als Vorbild beim Ausbau erneuerbarer Energien hervorgehoben habe. Dessen Aussage „Unser ländlicher Raum hat nichts mit Provinz zu tun“ treffe in besonderem Maße auch auf Westerheim zu. Hier träfen Tradition und Innovation in besonderer Weise aufeinander.
Im Anschluss an die Eröffnung wurde der neue Lehrstellenflyer der Gemeinde Westerheim für den Ausbildungsbeginn Herbst 2027 vorgestellt. Bereits zum 23. Mal bringt die Gemeinde diesen Flyer heraus und unterstreicht damit die große Bedeutung der beruflichen Ausbildung vor Ort.
Im aktuellen Lehrstellenflyer präsentieren sich zahlreiche Westerheimer Betriebe mit Ausbildungsplätzen, Studienmöglichkeiten, Praktika und weiteren Angeboten für junge Menschen. Insgesamt bieten 17 Betriebe 82 Ausbildungsplätze aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern an. Der Flyer dient Schülerinnen und Schülern sowie Eltern als wichtige Orientierungshilfe bei der Berufsfindung. Er ist bei den teilnehmenden Betrieben erhältlich, wird an umliegende Schulen verteilt und ist zudem auf der Homepage der Gemeinde Westerheim einsehbar.
Ergänzend zur Vorstellung des Lehrstellenflyers richtete auch Herr Stamm von der IHK Ulm einige Worte an die zahlreichen Gäste. In seiner Ansprache betonte er die große Bedeutung der beruflichen Ausbildung für die Zukunft der jungen Menschen, der Unternehmen und der gesamten Wirtschaftsregion.
Er hob hervor, dass eine Gewerbeschau weit mehr sei als eine reine Präsentation von Produkten und Dienstleistungen. Sie sei vielmehr ein Schaufenster der Leistungsfähigkeit einer Region und mache sichtbar, mit wie viel Engagement, Innovationskraft und Erfahrung die heimischen Unternehmen arbeiten.
Besonders unterstrich Herr Stamm, dass Ausbildung heute ein zentrales Zukunftsthema sei. Sie entscheide darüber, ob Betriebe auch künftig wachsen und innovative Ideen umsetzen könnten und ob junge Menschen vor Ort gute Perspektiven erhalten. Dabei machte er deutlich, dass die berufliche Ausbildung keineswegs ein „Plan B“, sondern ein starker und gleichwertiger Bildungsweg neben einem Studium sei.
In seiner Rede wandte er sich direkt an die Jugendlichen und ermutigte sie, ihre Chancen in der Region zu nutzen. Die Unternehmen vor Ort würden engagierte junge Menschen suchen und ihnen vielfältige Perspektiven bieten. Gleichzeitig sprach er auch die Eltern an und bat darum, die berufliche Ausbildung als wertvolle Möglichkeit wahrzunehmen und ihre Kinder bei der Berufsorientierung aktiv zu unterstützen.
Ein besonderer Dank galt den Ausbildungsbetrieben sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern, die mit großem Engagement Verantwortung übernehmen und jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. Ausbildung bedeute Einsatz, Zeit und Geduld – sei aber gleichzeitig eine Investition in die Zukunft der gesamten Region.
Herr Stamm betonte zudem, dass Ausbildung heute sichtbar und erlebbar gemacht werden müsse. Praktika, persönliche Gespräche und direkte Einblicke in Betriebe seien oftmals wertvoller als reine Informationsbroschüren. Genau deshalb seien Veranstaltungen wie die Westerheimer Gewerbeschau so wichtig, da sie Wirtschaft und Ausbildung unmittelbar erlebbar machen.
Zum Abschluss seiner Ausführungen stellte Herr Stamm die vielfältigen Unterstützungsangebote und Projekte der IHK Ulm im Bereich Ausbildung vor und übergab anschließend das Wort an seine Kollegin Frau Tanja Buhle, die weitere Einblicke in die Arbeit der IHK gab.
Frau Buhle von der IHK Ulm erläuterte anschließend nochmals die vielfältigen Unterstützungsangebote der IHK für Ausbildungsbetriebe, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Schulen, Gemeinde und IHK für eine erfolgreiche berufliche Zukunft junger Menschen ist.
An beiden Tagen waren sehr viele Besucherinnen und Besucher in Westerheim unterwegs. Das abwechslungsreiche Angebot der Firmen, Vereine und Mitwirkenden sorgte überall für reges Interesse und beste Stimmung. Das hervorragende Wetter, die freundliche Atmosphäre und die vielen Begegnungen machten die Gewerbeschau zu einem rundum gelungenen Wochenende.
Ein weiteres Highlight war das „Bähnle“, das an beiden Tagen ununterbrochen seine Runden durch Westerheim drehte. Sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene nutzten begeistert die Gelegenheit, mitzufahren und den Ort auf besondere Weise zu erleben.
Parallel zur Gewerbeschau fand am Samstag, 09. Mai 2026, auch der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Vor dem Rathaus informierte die Kommunalentwicklung über die laufende Ortskernsanierung II und stellte aktuelle Maßnahmen und Entwicklungen vor.
Am Sonntag, 10. Mai 2026, war zudem Herr Architekt Maximilian Reichle vor Ort und informierte interessierte Bürgerinnen und Bürger über die geplante Sanierung der Alb-Halle. Auch dieses Angebot wurde sehr gut angenommen.
Die Gemeinde Westerheim bedankt sich ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen dieser großartigen Gewerbeschau beigetragen haben.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen teilnehmenden Gewerbebetrieben, den Vereinen, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie allen Privatpersonen, die mit großem Einsatz und Engagement dieses besondere Wochenende möglich gemacht haben.
Ein ganz besonderer Dank geht an die Firma success-media GmbH sowie an Herrn Peter Bischoff und seine Mitarbeiterin. Sie haben die komplette Werbung, die Internetseite sowie die gesamte mediale Präsentation der Gewerbeschau gestaltet und umgesetzt. Diese professionelle Unterstützung war ein wesentlicher Baustein für den großen Erfolg der Veranstaltung.
Die Gewerbeschau Westerheim 2026 war ein voller Erfolg. Die positive Resonanz, die hervorragende Stimmung und die große Besucherzahl haben eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig, engagiert und zukunftsorientiert Westerheim ist.
Besser hätte dieses Wochenende kaum verlaufen können.
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