EnBW und Gemeinde Westerheim bündeln Kräfte für Windpark Hahnenberg
EnBW und Gemeinde Westerheim bündeln Kräfte für Windpark Hahnenberg
Gemeindebeteiligung am Poolmodell treibt den Ausbau der Windenergie im Regionalverband Donau‑Iller voran
Westerheim / Karlsruhe – Die EnBW Windkraftprojekte GmbH rückt mit dem Projekt Hahnenberg im Regionalverband Donau Iller einen wichtigen Schritt voran. Auf dem Gebiet westlich von Westerheim, nahe an der Grenze zum geplanten Windpark Römerstein, hat die EnBW bei der Flächensicherung gegen zwei Mitbewerber bestanden und alle notwendigen Standorte für den Windpark sichern können.
Die Gemeinde Westerheim hat sich inzwischen für die Teilnahme am EnBW‑Poolmodell entschieden und damit die Einbindung einer vierten Windenergieanlage auf Gemeindeflächen ermöglicht. Das Poolmodell stellt eine gerechte Verteilung der Pachten auf alle im Gebiet befindlichen Grundstückseigentümer sicher und schafft so optimale Synergien bei Planung, Genehmigung und späterem Betrieb.
„Mit der Entscheidung der Gemeinde Westerheim für unser Poolmodell schaffen wir eine Win‑Win‑Situation für alle Projektbeteiligten und die Windenergie in Baden‑Württemberg. Wir freuen uns auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Falco Engelfried aus dem Bereich Projektentwicklung Windenergie der EnBW.
„Durch die Beteiligung der Gemeinde am Poolmodell profitiert Westerheim zusätzlich von langfristigen Pachterträgen, die sich positiv auf die kommunalen Finanzen auswirken“, erklärt Bürgermeister Hartmut Walz. „So trägt das Projekt nicht nur zur Energiewende bei, sondern auch zur wirtschaftlichen Stabilität unserer Gemeinde.“
Bereits durchgeführte Windmessungen in unmittelbarer Nähe des geplanten Gebiets ergeben nach Einschätzung der EnBW sehr gute Ertragsaussichten – auch im Vergleich zur durchschnittlichen Windverhältnisse in Baden‑Württemberg. Das Projekt ist somit ein wichtiger Baustein für die regionale Energieversorgung mit Erneuerbaren.
Perspektivisch plant die EnBW, nach Erhalt der Genehmigung, Möglichkeiten zur finanziellen Beteiligung am Windpark anzubieten. Dafür kommen verschiedene Modelle in Betracht (beispielsweise direkte Beteiligung, ein Bürgerstrommodell oder ein Nachrangdarlehen), die eine Teilhabe am Projekt ermöglichen. Die konkrete Ausgestaltung wird zu gegebener Zeit in Abstimmung mit der Gemeinde Westerheim entwickelt und an die lokalen Gegebenheiten angepasst. Ziel ist es, dass das Projekt nicht nur zur nachhaltigen Energieversorgung beiträgt, sondern auch der Bürgerschaft in Westerheim zugutekommt. Über die finalen Beteiligungsoptionen wird die EnBW rechtzeitig informieren.

